Unsere Kriterien

  • SCHNELLE BIOLOGISCHE ABBAUBARKEIT (OECD-Test 301 A-F):
    Jeden einzelnen Rohstoff berücksichtigend, wird der größte Teil der Stoffe (mindestens 60% bzw. 70%, je nach berücksichtigtem Test) innerhalb weniger Tage (höchstens 28 Tage) von den in der Umgebung oder den Kläranlagen befindlichen Bakterien biologisch abgebaut. Im Wesentlichen sammeln sich die Stoffe, die diesen Anforderungen entsprechen, nicht in der Umwelt an, sondern werden in sehr kurzer Zeit auf natürliche Weise entsorgt.
    Vertiefung:Dokumentations-Website der OECD
    Die Methode wird für die einzelnen Stoffe geprüft. Bensos, führt diese Prüfungen an DEN FERTIGPRODUKTEN durch, eine vorkämpferische Idee, da es geschehen kann, dass die leicht abbaubaren Stoffe, miteinander vermischt, unvorhergesehene chemische Reaktionen auslösen, die die Mischung langsam biologisch abbaubar machen. Dieser Aspekt wurde von Universitätsforschern vertieft und die Untersuchung wird demnächst in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht.

  • GERINGE TOXIZITÄT GEGENÜBER MENSCHEN und BIOSPEICHERUNG:
    Bei unseren Forschungen bewerten wir die toxikologischen Merkmale jedes Stoffes, indem wir sie zunächst in zwei Arten unterteilen: Akute und chronische Toxizität.
    Die AKUTE Toxizität verringert sich bei Erhöhung des Verdünnungsgrades. Zum Beispiel: Von «Verursacht schwere Verätzungen» (Etikettierung: C R35) gelangt man zu „Verursacht Verätzungen« (C R34), zu «Gefahr ernster Augenschäden» (Xi R41), zu «Reizt die Augen» (Xi R36), zu keiner Auswirkung, während man immer mehr verdünnt. Bleibt man daher unter einer gewissen Schwelle (die an die Halbierungsdauer des Organismus und an die von diesem gebotene Entsorgungsfähigkeit je nach dem vorgezogenen Ausscheidungsweg gebunden ist), ist die Toxizität eigentlich gering.
    Die CHRONISCHE Toxizität wird nur zum Teil durch Verdünnung aufgehoben: Sie zeigt sich mit Langzeitauswirkungen, die an auch geringe, jedoch häufige und über lange Zeiträume hinweg erfolgende Aufnahmen gebunden sind. Sie ist an Merkmale gebunden, wie: Krebsanfälligkeit, Mutationsanfälligkeit (Veränderung des DNA der biologischen Gewebe, mit Zunahme der Möglichkeit von krebserzeugenden Auswirkungen), Toxizität auf den Fortpflanzungszyklus, Mißbildungsanfälligkeit (Krebsanfälligkeit des Embryos und des Fötus), Wirkung als endokriner Disruptor, , Allergieanfälligkeit. Diese Art Toxizität wird noch Besorgnis erregender, wenn der betreffende Stoff die Neigung aufweist, sich im menschlichen oder tierischen Körper anzusammeln; diese Neigung kann unmittelbar gemessen oder berechnet werden und wird durch den LogKow ausgedrückt, Logarithmus des Koeffizienten der Verteilung Oktanol-Wasser (Oktanol ist ein Alkohol mit ähnlicher Polarität wie jener des menschlichen Gewebes): Die Stoffe, die nicht dazu neigen, sich anzusammeln, besitzen LogKow < 3. Jene, die LogKow > 3 oder = 3 aufweisen (ob sie bewiesenermaßen für die chronische Toxizität toxisch sind oder nicht) neigen dazu, sich im Körper anzusammeln, weil sie sich vorzugsweise im Fettgewebe lösen.
    Unter den gewöhnlich in Reinigungsmitteln verwendeten Stoffen befinden sich viele Langzeit-Giftstoffe. Bensos hat aus ihren Formulierungen die Mutationen fördernden Stoffe bereits bei geringen Dosierungen (< 900 -1.000 mg/kg), die für den Fortpflanzungszyklus giftigen Stoffe, die Allergie verursachenden Stoffe, sowie natürlich die krebsfördernden Stoffe und die endokrinen Disruptoren ausgeschlossen.

  • GERINGE TOXIZITÄT FÜR WASSERLEBEWESEN:
    Alle Reinigungsmittel sind gewöhnlich für Fische, Krustentiere und Algen giftig, jedoch können durch eine sorgfältige Auswahl der Bestandteile Formulierungen erstellt werden, die für das Leben im Wasser wenig giftig sind. An diesen Aspekt gebundene Probleme können aufkommen im Fall von Rückständen von Reinigungsmittel enthaltenden Abwässern, die keiner Aufbereitung in einer Kläranlage unterzogen werden, sondern unmittelbar in einen Wasserlauf abfließen:
    Wenn die Bestandteile des Reinigungsmittels für Wasser-Lebewesen giftig oder sehr giftig sind, kann das Wasser-Ökosystem proportional zur Menge des Reinigungsmittels schwere Schäden erleiden (Verarmung der Wasserflora und -fauna, Fischsterben).
    Je geringer die Toxizität der Bestandteile ist, desto weniger besteht die Gefahr der Veränderung des Ökosystems. Die Tatsache, dass die Bestandteile schnell biologisch abbaubar sind, bedeutet nicht, dass die Wasserlebewesen diesen nicht ausgesetzt wären: Der biologische Abbau erfolgt nicht unmittelbar (es können auch für die am leichtesten abbaubaren Stoffe einige Tage vergehen).

  • ANAEROBISCHE BIOLOGISCHE ABBAUBARKEIT:
    Bei Fehlen von oder bei Mangel an Sauerstoff (Ablagerungen und Böden, Abwässerleitungen, usw.) gibt es Bakterien, die gleichwohl die Stoffe auf Grundlage von Kohlenstoff-Ketten biologisch abbauen, die anaerobisch biologisch abbaubar sind. Bensos hat die Stoffe ausgeschlossen, die überhaupt nicht anaerobisch biologisch abbaubar sind und verwendet in sehr eingeschränkter Weise einige Stoffe, die eine verhältnismäßig langsame anaerobische biologische Abbaubarkeit aufweisen.
    Es handelt sich im Übrigen um einen noch wenig untersuchten Parameter: Die Stoffe, für die er gemessen wurde, sind wenige, wahrscheinlich, weil es sich um eine komplexere und längere Prozedur handelt, als bei der zitierten Messung der schnellen (aerobischen) biologischen Abbaubarkeit.
    Vertiefung: Methode UNI EN ISO 11734 – Bewertung der endgültigen anaerobischen biologischen Abbaubarkeit von organischen Verbindungen in Faulschlämmen (Juni 2004).
    Bensos ist dabei, die Messmethode der anaerobischen biologischen Abbaubarkeit von einzelnen chemischen Stoffen und von Fertigprodukten abzustimmen, in Linie mit den bisher angewandten ethischen Grundsätzen.

  • GERINGER ETHOXYLIERUNGSGRAD:
    Die verwendeten ethoxylierten Tenside wurden aufgrung ihres geringen Ethoxylierungsgrades (max. 6 Mole/mol Tensid für die nicht ionischen, max. 3 Mole/mol Tensid für die anionischen), um die geringst mögliche Zahl von Arbeitern dem giftigen Ethylenoxid auszusetzen, das als Reaktionsmittel für die Herstellung dieser Art Stoffe verwendet wird, die in einem großen Teil der Reinigungsmittel und Kosmetika vorkommen (ethoxylierte Tenside, PEG). Es wurden die propoxylierten Tenside ausgeschlossen.

  • INTERNATIONALES PATENT (PCT):
    Vertiefung: Internationales Patent-Büro
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